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Über RC-Flugzeugbau       

Die Idee hinter den Bausätzen:

Sperber Rohbau Einfach Spaß haben am Modellbau - und das alles ohne großen und kostspieligen Aufwand. Eine Arbeitsplatte von 75cm x 35cm reicht völlig aus, um aus den hier angebotenen Bausätzen feine Flieger zu bauen.

Warum Holz?

Holz ist ein wunderbarer Werkstoff: leicht zu verarbeiten und im Verhältnis zum Gewicht recht robust.
Auch nach kapitalen Bruchlandungen lässt sich ein Holzflieger wieder "wie neu" aufbauen. Sämtliche Bauteile sind auch einzeln als Ersatzteil erhältlich und können formlos per E-Mail bestellt werden.
Nicht zuletzt besitzt Holz auch eine schöne Optik, die durch die transparente Bespannung und eine einfallsreiche Lackierung zur Geltung gebracht werden kann.

Alles aus einer Hand:

Die Bausätze enthalten alle Bauteile, die zur Herstellung der Flieger und zur Vorbereitung des Einbaus einer Fernsteuerung benötigt werden. Dazu gehören auch Steuerstangen, Ruderhörner und Servohalterungen.
Im Zuge der Entwicklungsarbeiten wurden leistungsfähige Kombinationen von Fluggewicht, Spannweite, Systemspannung, Motorisierung und Propellertyp erflogen. Dieses, auf die Flieger abgestimmte Zubehör, ist ebenfalls bei RC-Flugzeugbau verfügbar und kann nach Bedarf direkt mit dem Bausatz bestellt werden. So bleibt Ihnen das Zusammenkaufen und Herumexperimentieren mit Motoren, Propellern, Akkus oder ESC's erspart.
Ein Beitrag zum frustfreien Bauen und Fliegen.

Made in Germany:

Es werden hier nur Flieger angeboten, die von RC-Flugzeugbau entworfen, konstruiert und erprobt werden. Sämtliche Bausätze werden in Deutschland produziert, zusammengestellt und direkt an Sie versendet.
Sie haben Fragen zum Bau oder Verbesserungsvorschläge? Dann können Sie direkt mit den Entwicklern Kontakt aufnehmen.

Sämtliche hier vorgestellten Flugmodellbausätze sind exklusiv nur über RC-Flugzeugbau erhältlich.
RC-Flugzeugbau ist kein Händler und vertreibt keine Bausätze anderer Hersteller.


Projekte und Visionen:

Milan: ein zweimotoriges Kraftpaket mit Doppelrumpf

Der Milan! Irgendwann musste auch mal eine Zweimot konstruiert werden. Was für eine Kraft steckt in einem solchen Flieger! Mit Leichtigkeit steigt er in den Himmel - und verhält sich dabei lammfromm: die gegenläufigen Propeller kompensieren Drehmomente und aerodynamischen Effekte. Ein Riesenspaß eben.

Kritisch ist natürlich die Synchronisation der Motoren: aber erstaunlich gut lassen sich die beiden Motoren über zwei getrennte hochwertige Fahrtregler synchronisieren. Beide Motoren gemeinsam über einen einzigen, stärkeren ESC zu betreiben hat dagegen überhaupt nicht funktioniert.

Dieser zweimotorige Flieger ein zweifellos ein sehr gelungener Wurf und steht auf der Liste zukünftiger Bausätze.

Die Schwalbe: ein leichter Segler

Der Milan! Eine Herausforderung ist es, bei einem Segelflieger das richtige Profil zu definieren. Was soll der Segler besonders gut können? Gutes Gleiten? Geringes Sinken? Kunstflug? Am besten natürlich alles. Das kann kaum ein Flieger leisten - so auch nicht die Schwalbe. Nach einigen Versuchsreihen hat sich für sie ein gutmütiges, halbsymmetrisches Profil als eine gute Lösung herauskristallisiert. Damit ist die Schwalbe im Langsamflug gut beherrschbar - bei gleichzeitig recht guten Gleitleistungen.

Der Tragflächenholm wurde robust ausgelegt, so dass auch Gummiseilstarts möglich sind.
Ein aufsetzbarer Motor macht die Schwalbe unabhängig und kann so als Motorsegler genutzt werden.

Das ganze Konzept funktioniert sehr gut, so dass die Schwalbe derzeit zur Serienreife weiter entwickelt wird.

Pfeil: ein schneller Deltaflieger

Der Pfeil! Es gibt wohl kaum einen Ingenieur, der nicht von der Idee des Nurflüglers fasziniert ist. Das Tolle am Holzflugzeugbau ist, dass man alles mit vertretbarem Aufwand konstruieren, bauen und ausprobieren kann.
Natürlich gehört ein wenig Rechnerei dazu, so einen Flieger mit Erfolg sauber in die Luft zu bringen - aber das Ergebnis entschädigte für die Arbeit.

Es ist allerdings nicht geplant, diesen Deltaflieger in die Serienproduktion zu geben: er ist viiiel zu schnell und allzu leicht der Kontrolle des Piloten weit entflogen.

Paradoxerweise bedeuten die ausgezeichneten Flugleistungen dieser Konstruktion wohl auch gleichzeitig ihr Ende...

Sekretär Mk1: ein Impeller-Projekt mit Doppelrumpf

Der Sekretär! Der Sekretär! Es begann mit einer guten Idee - aber die Ernüchterung war groß: nach einigen Versuchen mit verschiedenen Impeller Triebwerken wurde die geringe Effizienz dieser Antriebe mit ihren kleinen Propellerchen immer offensichtlicher.
Lahme Flüge und kaum Leistungsreserven für den Kunstflug waren die Folgen.

Alles in Allem enttäuschend - diese Idee wird derzeit nicht weiter verfolgt.


Sekretär Mk2: das Impeller-Projekt umgebaut zum Pusher

Der Sekretär Mk2! Im Sekretär-Projekt steckte aber doch zu viel Arbeit, als dass die Konstruktion einfach ins Archiv wandern sollte.

Der Ansatz war ein ganz einfacher: ersetzte den müden Impeller durch eine erprobte, leistungsfähige Motor-Propeller Kombination. Und damit wurde der Sekretär zu einem ganz anderen Flieger. Mit ausreichend Schub versehen schraubte sich der Sekretär nun fast ebenso wild durch den Himmel wie die anderen Konstruktionen.

Aber nur fast: die dünnen Rumpfausleger tragen praktisch nicht zur Richtungsstabilität bei, wodurch sehr große Leitwerksflächen erforderlich wurden. Zusammen mit der aufwändigen und etwas schwereren Rumpfkonstruktion wurde der Flieger aber doch etwas zu schwer, so dass der Sekretär nach einigen weiteren Testflügen letztendlich doch ins Archiv wanderte.
Die gelernten Lektionen werden aber sicher weiteren Entwürfen Zugute kommen.


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